Detail-Ansicht

10.12.2016 - 20:00 Uhr

Konzert im Grundvighaus

LAX - Jazztrio Besetzung: Gerold Genßler - Kontrabass, Henrik Walsdorff - Saxophon, Uli Jennessen - Schlagzeug, John Schröder - Klavier, Eintritt: 12 EUR, junge Leute unter 27 Jahre – Eintritt frei


LAX - Jazztrio

Besetzung:

Gerold Genßler - Kontrabass

Henrik Walsdorff - Saxophon

Uli Jennessen - Schlagzeug

John Schröder - Klavier

Eintritt: 12 EUR, junge Leute unter 27 Jahre – Eintritt frei

Beginn: 20:00 Uhr

 

Bio Gerold Genßler,
Der eigenwillige Bassist arbeitete ursprünglich mit Stanley Blume, Stefan Diestelmann, Wolfram Dix, Reinmar Henschke, Jörg Krückel, Philippe Mall, Torsten Schlingelhof, Erwin Stache und Gert Unger, bevor er sich in der Berliner Jazzszene unentbehrlich machte.
Ansonsten stellt er Bass-Saiten her, die sehr gefragt sind.

Bio Uli Jenneßen,
* 1964 in Korschenbroich) ist ein deutscher Jazzschlagzeuger.
Jenneßen spielte nach ersten Schlagzeugstunden in der Combo von Ali Haurand, bevor er in Düsseldorf Unterricht bei Rolf Drese und Hermann Gehlen erhielt. In Düsseldorf und Würzburg begann er ein Studium der Sprachen und Philosophie. Seit 1986 lebt er als Jazzschlagzeuger in Berlin. Er studierte hier bei Jerry Granelli und arbeitete unter anderem mit John Schröder, Aki Takase, Sirone, Billy Bang, Eugene Chadbourne und Gunter Hampel, der Gruppe LAX und dem Schorsch-Pfister-Trio.
Mit Axel Dörner, Rudi Mahall und Jan Roder gründete er die Gruppe Die Enttäuschung, die 1996 mit einem Album mit Kompositionen von Thelonious Monk debütierte. Jenneßen wirkte 2003/04 an Alexander von Schlippenbachs Album Monk’s Casino (Intakt) mit, das sich mit dem Gesamtwerk Monks beschäftigt. Weiter gehört er zu Alexander Beierbachs Tigers of Love. Mit Rudi Mahall und Olaf Rupp legte er 2011 sein erstes Album als Leader, Oljonek, vor.

Bio Henrik Walsdorff,
* 8. Februar 1965 in Braunschweig) ist ein deutscher Jazz-Saxophonist.
Walsdorff, der seit 1994 in Berlin lebt, studierte Saxophon bei Herb Geller. Er spielte in den Bands von Aki Takase, Marty Cook und Sven-Åke Johansson. Neben John Schröder und Colin Vallon ist er Mitglied des Fabian Gisler Quartet. Mit Martin High de Prime, Kay Lübke und Jan Roder bildet er die Gruppe The Real Latinos, mit John Schröder und Uli Jenneßen die Gruppe Freedom of Speech und mit Rudi Mahall, Jan Roder und Oliver Steidle die SoKo Steidle. Außerdem ist er Mitglied des Berlin Contemporary Jazz Orchestra unter Leitung von Alexander von Schlippenbach, mit dem er auch ein Quartett leitet.
1994 gründete Walsdorf mit John Schröder, Gerold Genßler und Uli Jenneßen die Gruppe LAX, deren Album Time in 60 Seconds 2002 entstand. Auf dem Gebiet der Popmusik arbeitete er u.a. mit den Gruppen Seeed und Wir sind Helden zusammen.

Bio John Schröder,
* 15. September 1964 in Frankfurt am Main  ist ein Jazz-Gitarrist und -Schlagzeuger. Er tritt auch gelegentlich als Bassist und als Pianist auf.
In Frankfurt nach ersten Auftritten 1978 einst von der Presse als "Gitarren-Wunderkind" gefeiert, ist er seit dem Umzug nach Berlin 1997 einer der umtriebigsten Jazzmusiker, der auch am Schlagzeug seine Meriten hat. Nach ersten Schallplattenaufnahmen 1982 und der Arbeit im Duo mit Joe Gallivan spielte er mit Roberto di Gioia, Saxophonist Peter Weniger und dem Bassisten Marc Abrams in der Fusion-Gruppe Zuppa Romana. 1994 trat er der von Rudi Mahall und Frank Möbus 1992 gegründeten, erfolgreichen Band Der Rote Bereich bei, mit der er in zahlreichen Ländern gastierte. Für den Mitschnitt eines Konzerts auf dem Jazz Festival Montreux 2001 erhielt die Gruppe den Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik (1. Quartal 2005). Daneben spielte er mit Stefan Lottermann, Achim Kaufmann und anderen Musikern der Kölner Szene. Schröder ist Mitglied von Das rosa Rauschen (mit Felix Wahnschaffe), der Norbert Scholly Group, des Fabian Gisler Quartet, Erdmann 3000, LAX und anderer Bandprojekte. Mit seinem Gitarrenschüler Kalle Kalima gründete er die Band Momentum Impakto.[1] Er spielte mit vielen bekannten Jazzmusikern, wie z.B. Chet Baker ( My Favourite Songs - The Last Great Concert 1988), James Moody, Joe Lovano, Randy Brecker, Enrico Rava, aber auch mit Christopher Dell im Quartett und Duo.

Beschreibung
"LAX beginnen mit so wenig, dass jede Erwartung sofort versiegt.
…Instrumente, die in dieser Kombination schon tausendfach im Jazz zu hören waren und zunächst nicht vorgeben, mehr zu sein als Saxofon, Bass und Schlagzeug. Ein Jazztrio zwischen Swing und Free, wie es an jedem Ort der Welt an jedem Abend des Jahres auftreten könnte. Doch vom ersten Augenblick an wird das gemeinsame Suchen, wie man es so oft dem Jazz und der frei improvisierten Musik attestiert, von einer angespannten kollektiven Zurückhaltung verdrängt. Bloß nicht zu viel auf einmal preisgeben! Nach einer mittleren Ewigkeit kreativen Lauerns und greifbarer Intensität ereignet sich dann ein erstaunliches Schauspiel. Ohne dass man den konkreten Moment der Transformation wahrnehmen würde, verändern sich Aggregatzustand und Dichtegrad der Musik. Die Elemente geraten in Wallung, formen eine neue Oberfläche, ein Profil, das mit der Ausgangssituation nichts mehr gemein zu haben scheint. Aus Tropfen werden tanzende Ketten, aus Schatten Gesichter und Gestalten..." (Wolf Kampmann)