Detail-Ansicht

21.01.2017 - 20:00 Uhr

110. Konzert im Grundtvighaus

ABSOLUTELY SWEET MARIE - Jazz Quartett Besetzung Steffen Faul - Trompete | Matthias Müller - Posaune | Alexander Beierbach - Tenorsaxophon | Max Andrzejewski - Schlagzeug | Eintritt: 12 EUR, junge Leute unter 27 Jahre – Eintritt frei


Samstag, 21. Januar 2017 20:00 Uhr

ABSOLUTELY SWEET MARIE - Jazz Quartett
Besetzung:
Steffen Faul - Trompete
Matthias Müller - Posaune
Alexander Beierbach - Tenorsaxophon
Max Andrzejewski - Schlagzeug

Eintritt: 12 EUR, junge Leute unter 27 Jahre – Eintritt frei
Einlass 19:00 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr

Steffen Faul - Trompete

Studium

  • Musikwissenschaft an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
  • Jazz-Rock-Pop am Hermann-Zilcher-Konservatorium Würzburg
    (Trompete bei Hans-Peter Salentin, Ensemble bei Leszek Zadlo, Bill Elgart, Chris Beier; Bigband bei Richard Roblee)
  • Jazz- und Popularmusik an der HfM Hanns Eisler Berlin
    (Trompete bei Gerard Presencer und Christian Meyers, Big-Band bei Jiggs Whigam und Rolf von Nordenskjöld; Ensemble bei Gebhard Ullmann, Frank Gratkowski, Georg Graewe)

Workshops

 

  • Bobby Shew (Trompete)
  • Markus Stockhausen (Trompete, Improvisation)
  • Alexander von Schlippenbach (Bigband, Ensemble, Improvisation)
  • BJJO (Berliner Jugendjazzorchester) mit Georg Ruby


Matthias Müller, *1971 in Zeven,
begann das Posaunenspiel im Alter von zehn Jahren im örtlichen Posaunenchor. Von 1994 bis 1999 studierte er an der Folkwang Hochschule in Essen und beschäftige sich erstmals mit vollkommen frei improvisierter Musik. Seine 2004 erschienene CD „Bhavan“ wurde von dem Musiker und Journalisten John Corbett aus Chicago produziert. Im selben Jahr zog er nach Berlin. Seitdem spielte er mit einer Vielzahl herausragender Improvisatoren wie John Edwards, Mark Sanders, George Lewis, Johannes Bauer, Jeb Bishop, Tobias Delius, Olaf Rupp, Paul Lovens, Toshimaru Nakamura, Clayton Thomas, Michael Vorfeld, Axel Dörner u.v.a. Er ist Mitglied im „Splitter-Orchester“, dem 24-köpfigen Ensemble der Berliner Echtzeitmusik-Szene und spielte viele Jahre im „Deutsch-französischen Jazzensemble“ unter der Leitung von Albert Mangelsdorff. Neben der improvisierten Musik tritt Müller auch als Interpret von Neuer Musik in Erscheinung. Er arbeitete u.a. mit diversen Berliner Ensembles wie „Xenon“, „Work In Progress“ und „Zinc & Copper Works“ und nahm an den Aufführungen und der CD-Produktion von Mark Andre’s Oper „…22, 13…“ teil. Konzertreisen und Festivals führten ihn nach Afrika, Asien, Nordamerika und diverse europäische Staaten. Mit seinen eigenen Projekten hat er bisher mehr als 20 CDs auf international bekannten Plattenlabels veröffentlicht.

festivals
Kaleidophon Ulrichsberg, Jazzfest Berlin, A L’arme Festival Berlin, MaerzMusik, Borealis Festival Bergen, Jazzfestival Schaffhausen, Jazzfestival Saalfelden, Jazzfestival Leipzig, European Trytone Festival Amsterdam, Biennale of Contemporary Performing Arts Moscow, German Festival in India, Jazz & More Festival Sibiu (Romania), Jazzfestival Iasi (Romania), Novembermusic, Stranger Than Paranoia Festival Tilburg, Fabrikaat Rotterdam, JOE-Festival Essen, Europhonics Dortmund, Jazz in Progress Rüsselsheim, Jazz in E. Eberswalde, Freiberger Jazztage, Jazzwoche Hannover, Jazzfestival Konstanz, Jazzwerk Ruhr, Spontanous Infinity Festival Washington D.C., The New Trombone Festival Philadelphia, Ibeam Trombone Festival New York City, Singapore International Festival of Arts, Dance meets Danse Lagos (Nigeria), Frischzelle Festival, Aarhus Jazzfestival, Interpenetration Graz, Chilli Jazz Heiligenkreuz (Austria), Umlaut Festival Berlin, Winterjazz Köln, NRW Soundtrips, Elbjazz Festival Hamburg, Alternativa Festival Prague, Huddersfield Contemporary Music Festival, Jazz im Goethegarten Lisbon, Jazz Bez Lviv (Ukraine)



Alexander Beierbach *1971 in Stuttgart.
1992/93 studiert er an der Jazz & Rock Schule Freiburg  bei Tom Timmler.
1993-98 studiert er am Fachbereich Musik der Johannes Gutenberg - Universität Mainz bei Thomas Bachmann und Peter Reiter.
 Arbeit in verschiedenen Formationen, unter anderem:
- Gunter Hampels Next Generation (Jazz & Hip Hop)
- Beierbach-Brenner-Fischer (Sax-Bass-Drums Trio)
- Full Circle (neunköpfiges Berliner Kollektiv)
- Andreas Hertels Composer´s Voice (Modern Jazz)
Seit Ende der 90er komponiert und arrangiert Alexander Beierbach auch für Saxophon-Quartett. Aus einer Auftragskomposition, der Vertonung der Ballade 'Der Erlkönig' anlässlich der Feierlichkeiten zum Goethe-Jahr 1999 in Frankfurt am Main, entsteht das Saxophon- Quartett Die vier linken Hände.
Seit 2002 lebt und arbeitet er als freischaffender Musiker in Berlin.
2005 gründet er sein Quartett The Tigers of Love.
Neben The Tigers of Love ist er in den folgenden Jahren auch in verschiedenen anderen Bestzungen tätig; darunter das frei improvisierende Quartett Horntribe von Florian Juncker und das Sextett Gleichwiederda um Anke Lucks.
2007 nimmt Alexander Beierbach am International Workshop in Jazz and Creative Music im kanadischen Banff teil. Aus diesem Studienaufenthalt ergeben sich Band-Projekte wie das deutsch/norwegische Quarett Karma Sample und das Quintett Yuma Yuma mit MusikerInnen aus Frankreich, Norwegen und Dänemark, mit denen Alexander Beierbach in den Folgejahren einige Konzerte spielt.
2010 gründet er das Trio BROM und seit 2011 spielt er im neu gegründeten Hannes Zerbe Jazz Orchester des Pianisten und Komponisten Hannes Zerbe.
2012 gründet er das Quartett Absolutely Sweet Marie, das sich mit der Musik Bob Dylans auseinandersetzt und verarbeitet.


Max Andrzejewski (*1986)
Musiker, Schlagzeuger, Komponist, Improvisator, lebt in Berlin
„…ein musikalisches Perpetuum mobile, dessen Energie bereits für die halbe deutsche Szene reicht und bald halb Europa einheizen könnte. Ein spontaner Komponist auf dem Schlagzeug, dessen Einfallsreichtum keine Grenzen kennt.“ (Wolf Kampmann)
Seine energievolle musikalische Arbeit zwischen Jazz, Rock, zeitgenössischer Komposition und frei improvisierter Musik bringt ihn auf Konzerten durch die Welt und erschien bereits auf zahlreichen Alben bei namhaften Plattenlabels wie Traumton, Pirouet, Act, Wizmar, Unit, Jazzhaus, NWog, WhyPlayJazz.
Max übersiedelte 2009 von Köln nach Berlin und beendete 2011 sein an der Musikhochschule Köln begonnenes Studium an der Universität der Künste bei John Hollenbeck, und ist nun hoch aktiver Teil der interdisziplinären kreativen Berliner Szene. 2013 gewann er mit seiner eigenen Band HÜTTE gleich doppelt den hochdotierten Neuen Deutschen Jazzpreis – in der Bandwertung sowie der Solistenwertung.
Das zweite Album, „HÜTTE und CHOR“, unterstützt durch ein Kompositions-Stipendium des Senats Berlin, wurde zusammen mit einem fünfköpfigen Chor aufgenommen und erschien Anfang Juni 2014 auf Traumton. „…I keep listening and listening and I’m still not sure what to make of it. But it makes me smile and the ensemble scores all kinds of points for pouring their heart into something so remarkably inventive and risky. Unbounded creativity. Pick of the Week.“ (Dave Sumner). Seine weiteren Hauptprojekte sind die Bands Expressway Sketches und PRANKE.
Max ist im Theater als Komponist tätig, so z.B. in Zusammenarbeit mit Regisseur Ersan Mondtag am Thalia Theater Hamburg, Maxim Gorki Theater Berlin, Schauspiel Frankfurt, Staatstheater Kassel (dessen Produktion "Tyrannis" zum Theatertreffen Berlin 2016 eingeladen wurde.)
Konzertreisen brachten ihn nach Aserbaidschan, Israel, Russland, Kuba, USA, Tschechien, Portugal, Italien, Niederlande, Ägypten, Österreich, Serbien, Schweiz, Polen, Katar.
Max wurde von den Radiostationen WDR, BR, SWR und vom RBB aufgenommen und gewann 2010 mit der Band Ebene Null den Convento Jazzpreis.